45. Stuttgarter Tage der Medienpädagogik
am 22. März 2023

Gaming bildet?!
Vor(ur)teile von digitalen Spielen in der Bildung 


Kurz mal die Welt retten, zum Fußballprofi werden, eine ganze Stadt aufbauen oder ein Autorennen starten: Digitale Spiele ermöglichen den Spieler*innen, in virtuelle Welten einzutauchen. Dort können sie sich vielfältig ausprobieren und mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren und kooperieren. Aus dem Alltag vieler sind Games nicht mehr wegzudenken. Fast Dreiviertel aller Jugendlichen in Deutschland spielen täglich oder mehrmals in der Woche digitale Spiele [vgl. JIM-Studie 2021]. Auch unter Erwachsenen sind sie beliebt, das allgemeine Durchschnittsalter der Spieler*innen liegt bei 37,5 Jahren [vgl. statista 2022]. 

Wird längere Zeit gespielt, können sich Reaktionsfähigkeit, Koordination, strategisches Denken und das Erkennen von Zusammenhängen verbessern. Kompetenzen, die auch im Bildungsbereich eine große Rolle spielen und teilweise mühsam erlernt werden müssen, werden hier spielend angeeignet. Digitale Games bieten daher zahlreiche Möglichkeiten, Lernen zu unterstützen, abwechslungsreich zu gestalten und vor allem Jugendlichen in ihrer Lebenswelt zu begegnen.

Ziel der 45. Stuttgarter Tage der Medienpädagogik ist es, Grenzen aufzubrechen, Vorurteile zu überwinden und anhand von wissenschaftlichen Hintergründen und Praxisprojekten die Bildungspotentiale digitaler Spiele aufzuzeigen. In unterschiedlichen Formaten vermitteln Referent*innen, wie digitale Alltagsgames in der Bildungs- und Jugendarbeit dazu eingesetzt werden können, neben Action und Abenteuer beispielsweise Englischvokabeln, Geschichtswissen und Sozialverhalten zu vermitteln.

Das Programm und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier im Januar 2023.


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