Samstag, 28.01.2012
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35. Stuttgarter Tage der Medienpädagogik am 21. März 2012

Großbaustelle Bildung

Soziale Benachteiligung und Medienpädagogik

Benachteiligung ist für viele Kinder und deren Familien eine alltägliche Erfahrung, gerade auch in der Bildung. Vielen Kindern und deren Familien wird aufgrund ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert. Unbestritten ist, dass soziale Herkunft und Bildungsniveau in engem Zusammenhang stehen. Doch Anspruch und Wirklichkeit der Bildungspolitik driften zusehends auseinander und wirksame Maßnahmen fehlen mehr denn je.

In der sich rasant entwickelnden Mediengesellschaft wird Medienbildung auch im Hinblick auf Chancengleichheit und soziale Teilhabe eine zentrale Rolle spielen. Die digitale Medienrevolution erfordert eine Neuorientierung aller Bildungsanstrengungen, bei denen Medienbildung von großer Wichtigkeit ist.

Wie wirken sich nun Bildungsungleichheit und soziale Benachteiligung auf das Medienhandeln der Jugendlichen aus? Wie positioniert sich Medienpädagogik angesichts dieses Missstands? Was trägt sie dazu bei, soziale Ungleichheiten zu beseitigen? Die Erfahrungen zeigen, dass Medienbildung auch in sozial benachteiligten Zielgruppen möglich ist. Sofern ausreichend Zeit vorhanden ist, um Vertrauen und tragfähige Beziehungen aufzubauen.

Das ausführliche Programm finden Sie Opens internal link in current windowhier.